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Das Phänomen der Entscheidungsmüdigkeit

„Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als ständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.“

- Charles de Gaulle –

Wir alle kennen das, Entscheidungen über Entscheidungen, die wir täglich zu treffen haben. Das geht morgens bereits mit „Was ziehe ich heute an?“ oder „Was esse ich zum Frühstück?“ los und zieht sich so durch den ganzen Tag.

Am Morgen werden einem diese Entscheidungen zunächst noch einfacher fallen, aber wenn sie sich über den Tag summieren und über hunderte Entscheidungen getroffen werden müssen, ob im Büro oder privat, wird das über die Dauer sehr anstrengend. Man reagiert gestresst, fühlt sich müde, erschöpft und unentschlossen oder sogar wütend und ängstlich. Wenn man dann abends mit den Freunden im Restaurant sitzt und sich aus der Speisekarte mit den unendlich vielen Gerichten für eins entscheiden muss, bemerkt man, wie entscheidungsmüde man inzwischen schon ist. Es ist sogar bewiesen; Je mehr Entscheidungen du über den Tag triffst, desto wahrscheinlicher ist es, dass es nachher nicht mehr die richtigen sind. Auch Richter leiden unter dieser Entscheidungsmüdigkeit und sie haben die Tendenz mehr falsche Entscheidungen zu treffen je später es am Tag wird. Deine Anhörung könnte also einen deutlich anderen Ausgang nehmen, wenn sie früher am Tag stattfindet. Ob das nun von Vorteil oder Nachteil ist, sei mal dahingestellt.

Was also können wir gegen diese Entscheidungsmüdigkeit tun? Eigentlich nicht viel, außer die Entscheidungen zu reduzieren. In einigen Alltagssituation mag dies auch möglich sein durch bestimmte Routine, Vorausplanung und Vorentscheidungen oder durch die Abgabe von unnötigen Entscheidungen. Doch das Leben ist so sprunghaft, dass wir um viele tägliche Entscheidungen gar nicht vorbeikommen. 

Was jedoch schonmal ein wichtiger Anfang ist, ist über dieses Phänomen Bescheid zu wissen, um damit arbeiten zu können.

Falls du dich bei sehr wichtigen Entscheidungen schwer tust, kann dir ein Leitfaden die Entscheidungsfindung eventuell erleichtern und dir helfen:

-    Was ist das Problem?
-    Welche Optionen habe ich?
-    Würde ich das Problem anders bewerten, wenn jmd. anderes die Entscheidung zu treffen hätte?
-    Ruhig etwas Zeit nehmen und Abstand gewinnen?
 


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Lea Jürgenfriedrich

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