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Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden!

Kommunikation ist alles - egal ob im Job oder im privaten Leben.

Es ist wichtig zu Reden, sonst staut sich eine Unzufriedenheit an und es zu spät, um etwas zu ändern.

Um sich attraktiv zu machen und als Wunscharbeitgeber zu glänzen, bieten Unternehmen immer mehr: Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und kostenfreie Getränke sind mittlerweile gang und gebe. Doch reicht dies für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz? 
Wenn ich ein Interview mit einem Kandidaten führe, der sich im Job befindet, erkundige ich mich zunächst nach seinem Beweggrund, das Unternehmen zu verlassen. Oftmals liegen die Dinge schwer im Magen, die man selbst nicht beeinflussen kann. Hausgemachte Probleme wie Stellenabbau oder Umstrukturierung sind oft die Quelle der Unzufriedenheit - diese staut sich in Tagen, Wochen und sogar Monaten an.      
Doch was wäre, wenn man dies proaktiv anspricht und auf den Chef zugeht, damit dieser alles ins Positive wenden kann? – Hält das einen in seiner gewohnten Umgebung oder kehrt man dieser trotzdem den Rücken und blickt nach vorne?    
Die Frage danach, ob Unwohlsein direkt mit dem Vorgesetzten besprochen wird, wird in der Regel verneint. Jeden Tag spiele ich dieses Szenario mit meinen Bewerbern durch. Dabei fiel mir erst zuletzt auf, dass ich mich nicht von sonderlich von meinen Gesprächspartnern unterscheide.      

Seit fast drei Jahren bin ich der next STEP in guten wie auch in schlechten Zeiten treu und habe sie vom ersten Tag an begleitet und miterlebt. Im September 2016 zogen wir von Solingen nach Köln, um für interne Mitarbeiter attraktiver zu werden. Ein dreißig-minütiger Fahrtweg dehnte sich aus und verdreifachte sich von heut auf morgen. Natürlich nimmt man dies zu Beginn in Kauf – man gewöhnt sich schließlich daran. Nur mit jeder vergangenen Woche zerrte der Fahrtweg mehr und mehr.     
Täglicher Stau muss überwunden werden, um eine 40 Stundenwoche zu stemmen – als alleinerziehende Mutter einer fünfjährigen Tochter zusätzliche Belastung; man möchte schließlich alles unter einen Hut bekommen. Die Work-Life-Balance wie bei einem Arbeitgeber, der direkt in unmittelbarer Nähe des Kindergartens und dem eigenen zu Hause sitzt, ist nicht gegeben. 
Bei mir staute sich eine Unzufriedenheit an und mir war selbst nicht klar, warum ich dieses Thema nicht schon früher angeschnitten hatte und meine Gedanken mit meinem Chef teilte. Denn die next STEP steht für eine offene Kommunikation. 
Ich hätte nicht gedacht, dass man hierfür eine Lösung finden konnte! Wir führten ein sehr offenes und ausführliches Gespräch über meine Gedanken sowie die Fahrtbelastung. Wir fanden eine gemeinsame Lösung, die für das Team sowie die next STEP tragbar ist.     

Vorsicht ist besser als Nachsicht – um Unzufriedenheit und mögliche Kündigungsgründe frühzeitig zu erkennen, sollte als Arbeitgeber offener auf die Mitarbeiter zugegangen werden. Ein regelmäßiger Austausch neben dem Jahresgespräch sollte zur Gewohnheit werden. Natürlich muss der Arbeitnehmer diese Chance auch nutzen - denn nur sprechenden Menschen kann geholfen werden!    

So gehe ich gemeinsam mit meinem Team ins Jahr 2019 und feiere am 01.02.2019 unser 3-jähriges Bestehen!